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Teamevents

Golf-Tag, Weihnachtsfeier, Bowlingabende, Sommerfeste, eine ganze Skihalle mieten, nach Mallorca fliegen oder dieses Jahr digital von Zuhause. Die Rede ist von Teamevents.

Ausflüge, Abendessen oder Aufgaben zusammen bearbeiten. Es gibt viele Möglichkeiten ein Teamevent zu gestalten. Doch was muss ich als Arbeitgeber beachten, wenn ich eine gemeinsame Zeit plane?

Die einfachste, aber auch teuerste Lösung ist das Beauftragen eines Unternehmens, die die gesamte Planung übernehmen. Dort wird nach euren Interessen die perfekte Zeit vorberteitet und der Arbeitgeber ist währenddessen stressfrei.

Jedoch kann es auch bei der eigenen Planung stressfrei sein, wenn man einige Punkte beachtet.

  • Frühe Planung
  • Klare Aufgabenverteilung
  • Gute Abstimmungen

Oft übernehmen diese Aufgaben die interne Marketingabteilung des Unternehmens. Sie wählen Ort, Verpflegung und Aktivitäten, die genau auf die Mitarbeiter zugeschnitten sind. Zeitgleich sollte man sich ebenfalls auch bewusst sein, dass man nie alle Mitarbeiter zufrieden machen kann. Dies sollte kein Hindernis darstellen, sondern einen Ansporn, etwas für fast jeden Geschmack einzuplanen.

Grundgedanken

Ein Teamevent ist in den meisten Fällen keine günstige Angelegenheit. Doch was kann man davon erwarten und inwiefern zieht der Arbeitgeber ebenfalls Vorteile von diesem Ereignis?

Innerhalb einer Belegschaft kann es schnell zu Unstimmigkeiten kommen, die zu Streit oder angespannten Situationen führen können. Grundgedanke solcher Teamevents sind Teambuilding-Maßnahmen einzubauen, wodurch die allgemeine Mitarbeitermotivation- und Beziehung gestärkt wird. Mit verschiedenen Aufgaben wird das Team herausgefordert und zusammengeschweißt.

Manche Unternehmen schwören auf außergewöhnliche Unternehmungen, da diese eher in Erinnerungen bleiben. Aber selbst eine klassische Weihnachtsfeier kann die Stimmung schon verbessern.

Planung

Zunächst sollte man einen Termin finden, bei dem möglichst alle Mitarbeiter am Teamevent teilnehmen können. Dabei sollten Ferienzeiten und Feiertage vermeiden werden. Natürlich ist es auch möglich die Veranstaltung auf einem Arbeitstag zu legen, an dem keiner klassisch arbeiten kommen muss. Denn diese Teamevents sollen nicht als Pflicht angesehen werden, sondern mehr als gern gesehene Abwechselung.

Beispiel Teamevents:

Bowling: Der Klassiker unter den Teamevents. Ist geeignet für große Gruppen und sorgt für zwanglosen Spaß.

Quiz-Show: Na, wer hat am meisten Allgemeinwissen? Beim Quiz-Show können alltägliche Fragen jedoch auch Fach- und Unternehmensbezogene Fragen eingebaut werden.

Seifenkisten Grandprix: Das Event für gutes Wetter. Es werden Seifenkisten aus bereitgestellten Materialien gebaut und bei einem Rennen auf Tauglichkeit geprüft. Welches Team kommt als erstes ins Ziel und welche Seifenkiste bleibt liegen?

Golfen: Wo sind die Talente versteckt? Beim Golfen hat jeder die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. Selbst Unerfahrene können ohne Stress den Ball Stück für Stück Richtung Ziel befördern.

Beispiel Teamevents Corona-Edition:

Virtueller Escape Raum: Entschlüsseln Sie Hinweise und lösen Sie das Rätsel. Dabei können Teams gemeinsam knobeln oder einzeln um die Wette und müssen den Fall lösen.

Online Team Quiz: Bei einem virtuellen Quiz kann jeder mitraten. Egal, ob Fragen zur Allgemeinbildung oder zum Unternehmen direkt. Nur wer mitmacht kann gewinnen!

Gemeinsam Kochen: Ein Profi erklärt in einem Zoom-Meeting das Rezept, was jeder Zuhause live nachkochen kann. Danach wird zusammen gegessen und den Abend mit anderen Punkten von der Agenda ergänzt. Ganz nach dem Motto: Jeder kocht für sich, aber alle zusammen.

Mal Kurs: Ein Host leitet die Teilnehmer durch das Meeting, sodass jeder am Ende der Veranstaltung ein Bild in der Hand halten kann. Es müssen einige Materialien besorgt werden, jedoch hat man definitiv etwas für Ewigkeit, was vielleicht auch einen Platz im Büro findet.

Jetzt haben wir geschaut, auf was man bei der Planung eines Teamevents achten muss. Doch eine Frage bleibt übrig: Was sind die Vorteile für Arbeitgeber?

  • Höhere Zufriedenheit

Zufriedene Mitarbeiter hat direkten Einfluss auf zufriedene Kunden. Durch eine allgemeine höhere Zufriedenheit sind Mitarbeiter freundlicher am Telefon und motivierter in Außenterminen. So kann einen Bezug auf weitere Faktoren wie Produktivität, Profitabilität und Krankheitsfälle festgestellt werden.

  • Bessere Teamarbeit und Kommunikation

Früher wurden meist Aufgaben einzelnen Personen zugeordnet, die im Alleingang abgeliefert müssen. Heutzutage werden die Arbeiten hauptsächlich abteilungsübergreifend erledigt.
Umso wichtiger sind das gegenseitige Kennenlernen und das Aufbauen eines Wir-Gefühls. Ziel ist es, dass keiner sich scheut in eine andere Abteilung zu gehen, um Fragen zu klären, da bereits bei Teamevents das Eis gebrochen wurde.

  • Stärkere Mitarbeiteranbindung

Fluktuationen sind ein anstrengendes Thema für alle Beteiligten. Nach Wegfall eines Kollegen muss ein Ersatz gesucht und das notwendige KnowHow vermittelt werden. All dies verursacht hohe Kosten und rauben Nerven.
Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren können, sind wertvoll für das Unternehmen. Sie bilden besonders bei Startups oder mittelständischen Unternehmen den Stamm

Durch Teamevents und die mit ihnen verbundenen Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird eine gute Grundlage für ein effizientes und produktives Unternehmen gebildet.